Akshayas Welt https://akshaya.de Blog für Zeuch und ganz viel mehr Sun, 25 Jun 2017 16:11:58 +0000 de-DE hourly 1 Malen nach Zahlen – die ultimative Anleitung für Schipper-Bilder (Noris Spiele) https://akshaya.de/2017/06/23/malen-nach-zahlen-die-ultimative-anleitung-fuer-schipper-bilder-noris-spiele/ https://akshaya.de/2017/06/23/malen-nach-zahlen-die-ultimative-anleitung-fuer-schipper-bilder-noris-spiele/#respond Thu, 22 Jun 2017 22:20:14 +0000 https://akshaya.de/?p=2485 Du suchst eine wirklich wirklich gute Anleitung für Malen nach Zahlen Bilder von Schipper (Noris Spiele)? Hier kommt sie, ausführlich und höchstselbst auf Herz und Nieren geprüft: Verpackung Ein Malen nach Zahlen Bild von Schipper (Noris Spiele) kommt in einem flachen, großen Karton daher. Bilder wie Quattros (4 kleine Bilder á 18x24cm in Hoch- oder Querformat) […]

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Du suchst eine wirklich wirklich gute Anleitung für Malen nach Zahlen Bilder von Schipper (Noris Spiele)? Hier kommt sie, ausführlich und höchstselbst auf Herz und Nieren geprüft:

Verpackung

Ein Malen nach Zahlen Bild von Schipper (Noris Spiele) kommt in einem flachen, großen Karton daher. Bilder wie Quattros (4 kleine Bilder á 18x24cm in Hoch- oder Querformat) sind auf einer ca. 40x50cm großen Pappe aufgedruckt und müssen aus einem Rahmen vorsichtig herausgedrückt werden. Die einzigen Kartons, die in einer anderen Größe als ca. 40x50cm verpackt sind, sind die Formate 40x80cm und 50x60cm. Manch einer beschwert sich darüber, dass gerade die Quattros auch in einem so großen Format untergebracht sind, aber wenn man da mal drüber nachdenkt, ist das gar nicht so doof, denn anders würde man die 4 unterschiedlichen Bilder ja gar nicht gut sichtbar auf die Verpackung drucken können.

Jeder Karton ist ungefähr gleich flach, die Pappe des Bildes und die Farbtöpfchen passen gut hinein. Hinter jedem Bildkarton ist auf der Rückseite eine Plastiktüte befestigt, in der sich das Zubehör befindet: Die Farbtöpfchen (in 6er Reihen, ohne Nummerierung), ein Werbeblättchen mit weiteren Motiven, ein Kontrollblatt mit dem verkleinerten Bild für Nummern und Konturen sowie die Farbnummerierung für die Farbtöpfchen, ein Pinsel der Größe 3 und eine Anleitung.

Schritt 1: Erst mal aussortieren

Zunächst wird das Paket vorsichtig geöffnet und das Bild samt aufgeklebter Tüte herausgenommen. Die Verpackung behalte ich für den Anfang noch und stelle sie neben den Tisch, um später schauen zu können, welche Farbtöne ungefähr wo hin gehören. Bild und Tüte werden auf den Maltisch geparkt, das Bild erst mal vorsichtig auf den Rücken gelegt, die Tüte runtergepult, das Bild zur Seite gelegt und dann die Tüte geöffnet.

Das ganze überflüssige Gedöns aus der Tüte wie Werbung und Anleitung fliegt sofort in den Müll, das einzige, was ich brauche, sind evtl. der Pinsel (dazu später), das Kontrollblatt, die Farbnummernaufkleber und die Farbtöpfchen.

Schritt 2: Was man zusätzlich braucht und bereit legen sollte

Ich hab immer neben mir folgendes aufgebaut:

  1. Zahnstocher (ich empfehle etwas längere, die von Wenco gibt’s in einer 500er Dose und sind 8cm lang – ideale Rührer für die Farbe)
  2. Küchenkrepp (halbe Blätter oder diese Endlos-Dinger von Zewa, 2x übereinander gefaltet, das Ergebnis ist besser etwas dicker und kleiner als groß und so dünn, dass es reißt)
  3. Wasser zum Reinigen des Pinsels (ich hab hier 6 Becher von Gerstäcker, mit Deckel und Auslaufschutz, damit es keine Unfälle mit übergelaufenem Wasser auf dem Bild gibt)
  4. Evtl zusätzliche Pinsel (ich male hauptsächlich mit Pinseln von da Vinci (Reihe 1570) in den Größen 0/5, 0/2 und 0)
  5. 20ml Spritze (ohne Nadel) aus der Apotheke o.ä. für tropfengenaues Eingeben von Wasser in die Farbtöpfchen (ich fülle die höchstens bis zur Hälfte um bessere Kontrolle über den Kolben zu haben und wirklich langsam drücken zu können)

Hilfreich sind auch Tageslichtlampen oder zumindest ein heller Platz zum Malen um die feinen Linien und kleinen Nummern gut erkennen zu können. Eine Malunterlage ist praktisch – manche nutzen Zeitungspapier (das klebt mir zu sehr an den Händen), ich nutze ein altes, riesengroßes Badehandtuch, welches mit Tischtuchklemmen auf dem kompletten Tisch befestigt ist und so nicht verrutscht. Um den Tisch noch weiter zu schützen, habe ich eine Wachstuchtischdecke bzw. eine Plastiktischdecke zwischen Tischplatte und Handtuch gelegt.

Schritt 3: Farben nummerieren

Erst mal linse ich auf das Kontrollblatt und sehe, wie die Reihen nummeriert werden müssen. Manchmal, bei großen Bildern, die viel von einer Farbe benötigen, gibt es mehrere Töpfchen von einer Nummer, diese sind aber in der Regel “angehängt”. Normalerweise sehe ich Farbreihen á la Reihe A Nummer 1-6, B 7-12, C 13-18, D 19-24, E 25-30, F 31-36, G 37-42. Ich hab bisher noch kein Bild mit mehr als 42 verschiedenen Farben gehabt, meist sind es so zwischen 5 und 7 Farbreihen, die zu vermalen sind. Manche Quattros brauchen auch schon mal nur 4 Reihen, aber das ist eher selten.

Es gibt noch 6 unbedruckte runde Sticker auf dem Nummernbogen. Falls eine Farbe doppelt oder noch öfter vorkommt, notiere ich die dann entsprechend der Angaben auf dem Kontrollblatt und beklebe damit die extra Töpfchen. Falls die Aufkleber nicht reichen, ist das auch nicht so tragisch – ein Edding oder sonstiger Stift tut es auch.

Wichtig: Entgegen mancher Anleitung im Internet, gerade zu Bildern von Schipper, und selbst die beigelegte Anleitung ist hier missverständlich – Es ist nicht nötig, jedes einzelne Töpfchen schon jetzt zu öffnen und auf Viskosität zu prüfen, das ergibt nur bei den Farben Sinn, die auch tatsächlich vermalt werden sollen. Man braucht nie und niemals alle Töpfchen gleichzeitig!

Schritt 4: Sich einen kurzen Überblick verschaffen

Nun schaue ich mir das Bild selbst genauer an. Wie groß sind die Felder, wie detailreich sind die Kurven, gibt es viele gerade Linien, wie sind die Nummern verteilt? Anhand dessen kann ich abschätzen, welche Pinsel ich für welche Farbe brauche und die schon mal zurecht legen. Auch gewöhne ich mich so schon an das Bild und sehe, welche Farben wo genutzt werden.

Nachdem ich die ersten paar Bilder noch nach beigelegter Anleitung gemalt hab und quasi in einer Ecke anfing um das Bild dann mit vielen verschiedenen Farben gleichzeitig fertigzustellen, hab ich dieses Vorgehen als völlig unpraktisch empfunden. Gerade, wenn die Farbe des Nachbarfeldes noch nass ist, ist es eher dämlich, mit einer weiteren Farbe genau daneben weiter zu malen. Die Farben verlaufen vielleicht ineinander und das lässt sich nur schwer “reparieren”, weil die Linien überdeckt sind. Auch sind manchmal ganz helle Farben (meist die kleinen Nummern) mittendrin, und wenn man die Linien mit so heller Farbe so früh übermalt, sind die Grenzen zu den anderen Farben nur noch sehr schlecht erkennbar. Auch doof.

Inzwischen male ich prinzipiell so, dass ich ganz hinten mit der höchsten Nummer anfange und mich dann Farbe für Farbe nach vorn durcharbeite. Bei 36 Farben ist die 36 also zuerst dran, dann die 35, die 34, …, und schlussendlich dann die 1, die meist (beinahe) weiß ist. Ich bin da fast ein bisschen zwanghaft, muss ich zugeben, wenn ich “unterwegs” feststelle, dass ich ein Feld mit einer größeren Nummer übersehen hab, male ich das aktuelle Feld zu Ende und greife dann zur Nummer des übersehenen Feldes um dieses auszumalen. Auf die Art muss ich zum Ende hin nicht doch wieder mit vielen Töpfchen gleichzeitig hantieren und das entstehende Bild sieht auch richtig spannend aus (siehe Galerien).

Schritt 5: Die Farben vorbereiten

Wie oben schon erwähnt, ist es völlig unsinnig und reine Zeitverschwendung, sich alle Töpfchen gleichzeitig vorzunehmen. Die Töpfchen schließen nicht luftdicht und sobald eins mal offen war, verdampft Wasser in aller Ruhe vor sich hin und die Farben trocknen im schlimmsten Fall aus. Weil das die totale Spaßbremse wäre und ich lieber meine Zeit mit friemeligem Malen verbringe, nehme ich mir immer nur eine einzelne Reihe vor und bereite alle 6 Töpfchen grob so vor:

Zuerst stelle ich mir zwei Wasserbehälter, je Farbe einen Zahnstocher, einen größeren, weichen Pinsel (der nur für die Deckel genutzt wird) und ein gefaltetes Blatt Küchenkrepp bereit. Dann öffne ich vorsichtig von links nach rechts je ein Töpfchen und schaue mir den Deckel an. Oft versammelt sich dort noch einiges an Farbe, was man besser mit einem weichen Pinsel herausholt und in das Töpfchen selbst gegeben wird. Danach muss der Pinsel gründlich in Wasser gereinigt und im Küchenkrepp ausgewischt werden. Das wiederhole ich so oft, bis keine Farbe mehr aus dem Pinsel blutet. So behandle ich vorsichtig jeden Deckel.

Dann habe ich eine Reihe Farbtöpfchen mit offenen Deckeln vor mir stehen (wem das zu unsicher ist, der macht es halt einfach zwischendrin die Deckel wieder zu). Nun tropfe ich exakt 7 Tropfen Wasser aus der bereitgelegten Spritze in jedes Farbtöpfchen. Diese Zahl hat sich bewährt, denn manchmal sind die Farben etwas flüssiger, manchmal etwas zäher. Mit 7 Tropfen kann man nix falsch machen, Wasser hinzugeben geht immer noch, wenn die Farbe noch nicht flüssig genug ist.

Dann geht es ans vorsichtige Umrühren mit Zahnstocher. Achtung, wenn man zu wild dabei ist, kann es passieren, dass der Stocher über den Rand flitscht und Farbe verspritzt. Nicht nur in andere offene Farben, sondern auch auf die Kleidung und aufs Bild selbst. Auch kommen bei schnellem Rühren gern mal Luftblasen in die Farbe, und wenn die mit vermalt werden, sieht man hinterher möglicherweise kleine Minikrater von den geplatzten Blasen.

Sobald die Farbe möglichst glattgerührt ist, wird das Farbtöpfchen wieder fest verschlossen. Für diese grobe Vorbereitung einer ganzen Farbreihe benötige ich etwa 10 Minuten, höchstens. Die anderen Farbreihen bleiben unangetastet, die kommen erst dran, wenn ich mit alle Farben der aktuellen Reihe fertig vermalt habe.

Schritt 6: Die aktuelle Farbe vorbereiten

Es ist sehr wahrscheinlich, dass 7 Tropfen nicht reichen, oder dass sich mit der Zeit in einem Farbtöpfchen doch mehr Wasser verdünnisiert hat als gut ist. Ich nehme mir also die Farbe vor, die ich gerade vermalen will und teste die Viskosität mit dem Zahnstocher (umrühren, begutachten, wie die Farbe vom Stocher herunterläuft). Dann gebe ich je nachdem Tropfen für Tropfen Wasser aus der Spritze dazu und rühre vorsichtig und gründlich mit dem Zahnstocher um. Nach jedem Tropfen prüfe ich erneut, ob die Farbe nun die perfekte Vermalkonsistenz hat oder nicht.

Falls mir der Pinseltest (also bisschen Farbe auf den Pinsel und vermalen) dann sagt, das reicht noch nicht, gebe ich weiter tröpfchenweise Wasser hinzu und rühre nach jedem Tropfen gründlich um. Dann neuer Test etc. Für die Vorbereitung einer Farbe brauche ich höchstens ein paar Minütchen.

Während des Malens verdunstet Wasser, das ist ganz normal. Wenn die Farbe wieder zu dickflüssig ist, einfach 1-2 Tropfen Wasser dazugeben, mit dem Zahnstocher umrühren und weiter gehts.

Schritt 7: Felder ausmalen

Wie ich oben schon erwähnte, halte ich es für am Besten, wenn man immer nur eine Farbe gleichzeitig vermalt. So grenzt nie ein Feld an eine nasse Farbe und die Farben verlaufen nicht. Bei großen Bildern fange ich in einer Ecke an und arbeite mich dann quasi im Kreis vor, zwischendurch komme ich zur Mitte.

Was in der Anleitung gezeigt wird, ich aber auch unpraktikabel finde, ist, zunächst einen Tropfen Farbe auf die Zahl zu geben und dann die Ränder auszumalen. Ich persönlich male zuerst die Ränder und arbeite mich dann in die Mitte eines Feldes vor. So erreiche ich eine präzise Kante und einen gleichmäßig dicken Farbauftrag. Wenn die Zahl nach dem Trocknen noch durchschimmert, gehe ich nochmal großflächiger mit recht dünner Farbe ein- oder zweimal drüber.

Würde ich es machen, wie in der Anleitung beschrieben, hätte ich zwei Probleme – zum einen habe ich die Nummer nicht mehr im Blick, die ich gerade male, und “biege evtl. falsch ab”, zum anderen entsteht ein hubbeliges Bild, was ziemlich auffällt.

Ebenso wird gesagt, man solle für ein perfektes Ergebnis erst den Hintergrund malen (etwa Himmel, Wolken, Wand etc.) und sich dann nach vorn vorarbeiten (Blumen, Personen, Figur etc.). Das mache ich ebenfalls nicht, denn auch damit sind zu viele Farbtöpfchen gleichzeitig offen und benachbarte Farben könnten ineinander laufen.

Tipps fürs perfekte Bild

  1. Die Farbe möglichst gleichmäßig auftragen und nicht mitten in einem Feld abbrechen. Es kann sonst zu unschönen Rändern innerhalb der Farbe kommen. Dies lässt sich nur schwer wieder ausgleichen.
  2. Die Farbe nicht allzu dick auftragen, da die Farbe beim Trocknen brechen kann und es so kleine “Bergschluchten” gibt.
  3. Wenn das Bild nicht in einen Rahmen soll (gerade bei Quattros ist das nicht nötig) übermale ich den Rand einfach mit der entsprechenden Farbe, ich denke die Felder also ein bisschen “um das Bild herum”.
  4. Bei Quattros kann man vor dem Malen die kleinen Nubbels vom Ausstanzen mit einer Nagelfeile entfernen. Das empfiehlt sich besonders, wenn man die Bilder hinterher ohne Rahmen aufhängen möchte.
  5. Den Pinsel möglichst oft zwischendrin auswaschen und gut auf dem Küchenkrepp ausstreichen. Zum Auswaschen den Pinsel nie stark auf den Boden drücken, ein leichtes Zwirbeln am Rand des Wasserbehälters ist perfekt.
  6. Immer mindestens zwei Wasserbehälter hinstellen – einen fürs grobe Auswaschen, einen für den “Klarspülgang”. So wird verhindert, dass Farbe in der Pinselzwinge (also dort, wo die Pinselhaare am Holz befestigt sind) läuft. Eingetrocknete Farbe in der Zwinge führt zu abstehenden Härchen und der Pinsel ist hinüber.
  7. In der Anleitung wird gesagt, dass helle Farben nicht gut decken. Das deckt sich nicht mit meiner Erfahrung. Problematisch sind rot, orange und gelb. Hier muss mit etwas dickerem Farbauftrag gearbeitet werden, das Feld also doppelt malen oder die Farbe etwas dicker anrühren.
  8. Um dem ganzen ein wenig Struktur zu geben, können einzelne Felder oder Bereiche mehrfach übermalt und mit der Dicke der Farbe gespielt werden. So wirkt das Bild am Ende lebendiger. Dies ist aber erst beim fertig ausgemalten Bild für einzelne kleine Bereiche zu empfehlen.
  9. “Unfälle” wie Farbspritzer können nach ein- bis zwei Tagen Trocknung mit Pinsel oder Zahnstocher übertupft werden.
  10. Der Schipper-eigene Schlusslack ist durchaus empfehlenswert und schützt das Bild vor Ausbleichen. Es gibt dem Ganzen noch intensiver leuchtende Farben und lässt das Bild etwas glänzen. Ein Auftrag reicht völlig.
  11. Die richtige Beleuchtung hilft enorm. Wenn kein heller Malplatz da ist, tun es auch Tischleuchten. Um die Farben möglichst real zu sehen, nutze ich zwei verschiedene Tageslichtlampen, einmal eine Standlampe die von rechts vorn leuchtet, eine Armleuchte (grins^^), die das Bild von vorn-oben ausleuchtet.

Produktempfehlungen

Jetzt geht’s nicht ohne Werbung, und damit sich das für mich auch ein bisschen lohnt, sind das im Folgenden Amazon-Partnerlinks, d.h. ich bekomme eine kleine Werbekostenerstattung, wenn Ihr über diese Seite einkauft.

Malzubehör

Pinsel habe ich bereits einige getestet, und der mitgelieferte der Größe 3 ist gerade für kleine oder komplizierte Felder einfach zu groß, selbst bei vorsichtigstem Auftrag. Ich nutze hier Pinsel der da Vinci Reihe 1570 in den Größen 0/5 (für winzig kleine Felder), 0/2 für kleinere bis mittlere Felder und Größe 0 für die größeren und großen Felder. Man kann sie im örtlichen Kunstfachhandel oder online über z.B. Gerstäcker bestellen.

Ebenfalls über Gerstäcker habe ich meine Pinselwaschwasserbehälter mit Deckel und Auslaufschutz in einer 6er Palette gekauft. Die mit dem blauen Deckel, klein, handlich und einfach nur prima.

Zahnstocher, Streichhölzer oder ähnliches zum Farbenumrühren braucht man unbedingt, denn einen Pinsel zerstört man damit sehr schnell. Hier zum Beispiel welche in angenehmen 8cm zu EUR 5,45 bei Amazon.de.

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Malen nach Zahlen – ist das nicht dieses langweilige Ausmalen von Feldern? Fummelig, man braucht viel Geduld, die Motive sind kacke, man muss die Farbe anmischen oder die trocknen schnell ein und die Bilder sehen am Ende echt übel aus, und eigentlich macht es gar keinen Spaß und ach, nee, ich komm nochmal rein…

Das da eben, das hab ich quasi aus den 1980ern (das war kurz nach’m Kriech, für die jüngeren Leser^^) an Vorurteilen mitgebracht. Da stimmte das nämlich – zumindest für die beiden kläglichen Versuche, die ich als Teenager mal gemacht hab (ja, so alt bin ich schon).

Für wen ist das was?

Malen nach Zahlen ist ein tolles Hobby für alle, die ihre Feinmotorik trainieren und dabei mit leuchtenden Farben arbeiten möchten. Für Menschen, die sich am Entstehen von etwas Schönem freuen wollen. Und es ist etwas für Menschen, die ein „richtiges Bild“ malen wollen. „Richtig“ im Sinne von „kann man an die Wand hängen und es sieht toll aus“, halt kein dünnes Papier oder so.

Kurz, Malen nach Zahlen ist klasse. Finde ich jedenfalls. Es gibt inzwischen unzählige Motive, die richtig toll aussehen und sowohl für Anfänger (mit größeren Feldern) als auch für Fortgeschrittene oder „Profis“ geeignet sind. Die Farben sind bei den beiden führenden Herstellern bereits angemischt (Ravensburger und Schipper) und qualitativ hochwertig, üblicherweise liegt auch ein Pinsel mit dabei und eine Anleitung kommt auch mit.

Was ich schon so gemalt hab

Hier mal ein winziger Eindruck dessen, was bereits fertig gemalt und teils verschenkt wurde oder sich hier in der Wohnung an den Wänden befindet:

(Die Links sind Affiliate-Links von Amazon.de, ich bekäme eine kleine Werbekostenerstattung, kauftet Ihr etwas über meine Seite dort ein.)

Wie alles angefangen hat

Eine Bekannte brachte mich darauf. Eines abends chatteten wir mal wieder und erzählten uns von Zeuch, was man halt so macht, und da meinte sie, Malen nach Zahlen wäre für sie eine tolle Sache, um sich zu konzentrieren, um abzuschalten, einfach mal nicht nachzudenken. Und klar kam ich mit den oben erwähnten Fragen um die Ecke – ist das nicht total doof, nur ausmalen, sind die Motive nicht total blöd, sieht man das nicht voll, muss man die Farben selbst mischen und so weiter. Und sie so: nö. Guck Dir mal dies und das so an. Und dann entdeckte ich den Leuchtturm Roter Sand im Sortiment und dachte, das wär ja ein Motiv für meine Mutter. Und entdeckte noch Blümelein und Schmetterlinge. Und bestellte mal so zum Testen. Das war im Frühjahr 2015.

Seitdem bin ich angefixt. Total. In 2 Jahren hab ich tatsächlich 60 verschiedene Bilder in unterschiedlichsten Größen gemalt. Respekt^^ Übrigens alles Bilder von Schipper (Noris Spiele). Ich hab zwar auch welche von Ravensburger, aber halt noch nicht gemalt. Ich möchte von mir völlig bescheiden behaupten, dass ich inzwischen recht routiniert und wirklich sehr gut drin bin. Deshalb schreibe ich darüber auch noch einen ausführlichen Testbericht und eine eigene Anleitung, denn die mitgelieferte ist größtenteils völliger Quark und es geht auch wesentlich einfacher.

Malen nach Zahlen Galerie

Die bisher gemalten Bilder sind zum Teil mit Entstehungsgeschichte und Einzelbildern unten in den Galerien zu finden. Diese könnt Ihr aber auch übers Menü oben erreichen. Die Galerien werden ständig erweitert und mit aktuellen Projekten bestückt, es lohnt sich also immer mal wieder, einen Blick hineinzuwerfen!

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“Du kannst dich nicht ewig vor Familienfeiern drücken!” https://akshaya.de/2017/06/19/du-kannst-dich-nicht-ewig-vor-familienfeiern-druecken/ https://akshaya.de/2017/06/19/du-kannst-dich-nicht-ewig-vor-familienfeiern-druecken/#respond Mon, 19 Jun 2017 13:08:31 +0000 https://akshaya.de/?p=2447 Das war der Satz, der mir vor über 14 Tagen genau so ausgerichtet werden sollte, von einer Familienfeier, die ohne meine Anwesenheit stattfand. Das war der Satz, der mir ausgerichtet wurde, von einem Herzmenschen, der ohne mich dort war. Lapidar dahingesagt, der Satz, scheinbar ohne weiter darüber nachzudenken, und vermutlich auch ohne ihn gegenüber dem […]

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Das war der Satz, der mir vor über 14 Tagen genau so ausgerichtet werden sollte, von einer Familienfeier, die ohne meine Anwesenheit stattfand. Das war der Satz, der mir ausgerichtet wurde, von einem Herzmenschen, der ohne mich dort war. Lapidar dahingesagt, der Satz, scheinbar ohne weiter darüber nachzudenken, und vermutlich auch ohne ihn gegenüber dem Herzmenschen, der ihn gesagt hat, zu kommentieren. Das ist der Satz, der sehr viel in mir angerichtet hat, was ich erst jetzt so richtig spüren und verstehen kann.

Vorher war da Watte, ein “war als Witz gedacht”, ein “war ja nicht böse gemeint”, ein “spaßiger Kommentar”, “aus der Situation heraus”.  Entschuldigungen im Voraus, falls der Satz doch etwas mehr weh tut. Oder genau so trifft, wie er tatsächlich gemeint war? Ein kleines Betäubungsmittel gleich mitgeschickt und hübsch verpackt, mit einem Lächeln oder Lachen überreicht und von mir so angenommen. Herzmenschen wollen einem ja nicht absichtlich was Böses. (Okay, es gibt Ausnahmen, aber davon erzähle ich in einem anderen Blogpost.)

Man sagt das ja so leicht. “Hey, war nicht so gemeint”, oder gar “du weißt doch, wie es gemeint war”, wenn man jemandem in der Seele wehtut. Oder, wie mein Lieblingskindermensch es ausdrückt, “ganz tief im Herzen weh tut”. Ich nehme mich davon auch nicht aus.

Sagt man eigentlich auch nur bei seelischen Verletzungen, oder? Ich hab das noch nicht bewusst gehört oder gesagt, dass jemand sagte “Ups, ich hab dir in die Fresse gehauen, ich weiß, tut jetzt weh, aber war nicht so gemeint, haha, weißte doch”. Jedenfalls nicht ernsthaft. Und die Fresse tut trotzdem weh, und das sieht man und deshalb wird das auch anerkannt. Seelische Schmerzen sieht man nicht. Die gelten nicht.

Erst jetzt, über 14 Tage nach diesem Satz, erkenne ich langsam, was da überhaupt passiert ist, was da eigentlich gesagt wurde, was das in mir ausgelöst hat. Warum ich nicht schlafen kann, tagsüber müde und gereizt bin, wieder Richtung Depression steuere.

“Du kannst dich nicht ewig vor Familienfeiern drücken.”

Bedeutet für mich: Meine Gefühle, mein Wohlergehen werden nicht ernstgenommen, kein Verständnis gezeigt. Migräne, Schlafattacken, Durchfall, Angst, Panik, egal. Man kann meine Schwierigkeiten nicht nachvollziehen, ergo existieren sie auch nicht, ergo ist das kein Argument.

Hauptsache anwesend. Wie ist nicht wichtig. In welchem Zustand ist nicht wichtig. Aber bitte lächeln!

“Du kannst dich nicht ewig vor Familienfeiern drücken.”

Bedeutet für mich: Zwang, Druck, Manipulation. Ich darf mich nicht schützen, nicht auf Dauer. Ich darf nicht “nein” sagen, oder besser “ich sollte nicht nein sagen”. Lieber nicht wehren. “Wir kriegen dich noch dazu”. Chinesische Wasserfolter mit Worten, Gesten, Mimik. Ein leises Kopfschütteln hier, ein Augenrollen da, ein verständnisloses “das ist doch nicht schlimm” und “keiner will dir was böses” auf meine Argumente. Mich verunsichern, überreden, weichkochen.

“Du kannst dich nicht ewig vor Familienfeiern drücken.”

Bedeutet für mich: es wird von mir erwartet, dass ich mich dieser Farce aussetze. Dass ich die Hölle aushalten muss. Laute Stimmen, mehrere Unterhaltungen laufen nebeneinander, an denen ich schlimmstenfalls teilnehmen soll, ich werde angesprochen und in Gespräche verwickelt, Geschirr und Besteck klappert unüberhörbar, dazu mischen sich Essensgerüche mit dem Parfum und sonstigem Odeur der TischnachbarInnen, von den ganzen visuellen Eindrücken fange ich gar nicht erst an. Alles ist extrem anstrengend, alle Sinneskanäle müssen observiert und kontrolliert werden.

“Du kannst doch auch zu Konzerten und Musicals gehen, da sind doch auch viele Menschen, warum dann nicht eine Feier mit viel weniger Leuten?” wurde ich gefragt. Ganz einfach: bei Konzerten kennt nicht jeder jeden, es wird nicht pausenlos durcheinander gesabbelt, man wird nicht andauernd angesprochen, ob alles okay sei, wenn man mal nichts sagt oder vor sich hinstarrt, die Musik vereint und übertönt alle möglichen anderen Geräusche, Kommunikation geht kaum und ist auch nicht nötig, mein Hirn wird durch die Musik im Takt gehalten… Es ist eine komplett andere Situation, die auch sehr anstrengend ist und mich fertig macht, aber auf sehr positive Weise.

“Du kannst dich nicht ewig vor Familienfeiern drücken.”

Bedeutet für mich: ich stelle mich an. All meine sensorischen Überempfindlichkeiten, Krankheiten, Behinderungen sind eingebildet oder zumindest nicht so schlimm, dass ich nicht ab und zu “über meinen Schatten springen” und an einer Familienfeier teilnehmen kann. Reiß dich zusammen, das schaffst du schon. Alles nicht so wild.

“Du kannst dich nicht ewig vor Familienfeiern drücken.”

Ein Satz, der mich in meine Kindheit/Jugend zurück katapultiert hat. Die alte Panik getriggert, die alten Gefühle des Nicht-Akzeptiert-Werdens hochgeholt hat. Nicht verstanden werden, nicht sein dürfen, wie man ist. Ein Satz, der meinen ernsthaften Versuch, teilzunehmen, nicht honoriert. Denn:

Ich habe mich nicht davor gedrückt.

Ich habe zugesagt, ich habe darauf hingearbeitet, dass ich es schaffen kann, ich habe mich tagelang vorher geschont, wie ich es auch vor Konzerten oder Musicals und sogar Treffen mit Freunden mache. Ich habe auch wie üblich die Tage danach “geblockt”, sprich mir an den Tagen nichts vorgenommen, weil ich einfach weiß, dass ich nach so einer Anstrengung erst mal mindestens 1-2, manchmal sogar 3 oder mehr Tage nur schläfrig und k.o. bin. Alles war vorbereitet, ich war vorbereitet.

Und dann kam zwei Tage vorher eine Panikattacke. Bilder von vergangenen Familienfeiern, kommunikationswillige Menschen um mich herum, Gelächter, Blicke, Gerede. Die Erkenntnis, warum schon seit einiger Zeit wieder schlaflose Nächte vorherrschen. Angst. Unruhe. Darmkrämpfe. Durchfall.

Dann die Frage, ob es irgendeinen, wenn auch winzig kleinen Grund gibt, der für mich etwas Positives beinhaltet, der dafür spricht, hinzufahren, teilzunehmen. Irgendetwas Einzigartiges. Etwas, das ich vielleicht verpassen würde, etwas, für das es sich tatsächlich für mich lohnt, diese Strapazen vorher, währenddessen und noch Tage hinterher zu ertragen.

Zählt ein Geburtstag dazu? Nein. Den kann man auch nachfeiern oder erträglich gestalten und die große Feier später ohne mich machen (da können eh mehr Leute^^). Zählt eine Beerdigung dazu, auch von Herzmenschen? Ebenfalls nein. Beerdigungen sind dazu da, sich vom Verstorbenen zu verabschieden, und das geht auf vielfältige Weise. Feiertage wie Weihnachten, Silvester, Ostern? Nein. Zählt eine Hochzeit dazu? Eindeutig ja, sofern der heiratende Mensch mir wirklich sehr sehr wichtig ist.

Dann die Erkenntnis: nein, da gibt es nichts. Ich kann völlig losgelöst von Familienfeiern mit den Herzmenschen zusammen sein. Ich werde mich auch nicht mehr dem Stress aussetzen, überhaupt in Erwägung zu ziehen, an so einer Festivität teilzunehmen.

Was jetzt noch bleibt: die leise Hoffnung, dass bestimmte Herzmenschen mich irgendwann doch verstehen.

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Vergangenes https://akshaya.de/2017/06/14/vergangenes/ https://akshaya.de/2017/06/14/vergangenes/#respond Wed, 14 Jun 2017 20:56:05 +0000 https://akshaya.de/?p=2317/ Manchmal, wenn ich so meine Twitter-Timeline lese, stolpere ich über Bloggeburtstage. Also diese Dinger, an denen man den Start seines Blogs feiert. Und manchmal, so wie jetzt, stimmt mich das ein bisschen wehmütig. Unter dieser Domain existiert(e) bereits seit 2006 ein Blog. Mein Blog. Mein kleines Tagebuch. Leider hab ich mehrfach „von vorn angefangen“, sprich […]

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Manchmal, wenn ich so meine Twitter-Timeline lese, stolpere ich über Bloggeburtstage. Also diese Dinger, an denen man den Start seines Blogs feiert.

Und manchmal, so wie jetzt, stimmt mich das ein bisschen wehmütig. Unter dieser Domain existiert(e) bereits seit 2006 ein Blog. Mein Blog. Mein kleines Tagebuch. Leider hab ich mehrfach „von vorn angefangen“, sprich alles gelöscht und danach irgendwas anderes geschrieben. Ich dachte nie wirklich daran, die alten Beiträge aufzuheben.

Und jetzt gerade finde ich das total schade. Ich weiß, es gibt ein großes Webarchiv. Und da hab ich auch schon geschaut. Da sind auch ein paar Tausend URLs geloggt. Nur leider ohne Umlaute und zu einem großen Teil fehlen die Texte, oder zumindest das, was nach dem Anreißer, hinter dem Link, wohnte.

Manno. Ich könnte jetzt schon den 11. Bloggeburtstag feiern.

Ach, was solls. Feiere ich halt, dass ich diese Domain immer noch habe und dort einiges niederschreibe.

Prost!

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Tschuldigung… https://akshaya.de/2017/05/31/tschuldigung/ https://akshaya.de/2017/05/31/tschuldigung/#respond Wed, 31 May 2017 05:16:40 +0000 https://akshaya.de/?p=2172 Huhu, sorry, ich wollte Euch nicht erschrecken. Gerade, wer den Blog per Mail abonniert hat, wird sich über den verschickten Spam gewundert haben :-/ Das hatte ich gar nicht mehr auf der Pfanne, dass ja andauernd Mails verschickt werden, wenn ich den Status der Beiträge ändere. Jedenfalls, äh, moin! Ich bin zurück! Ja, hätte ich […]

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Huhu,

sorry, ich wollte Euch nicht erschrecken. Gerade, wer den Blog per Mail abonniert hat, wird sich über den verschickten Spam gewundert haben :-/ Das hatte ich gar nicht mehr auf der Pfanne, dass ja andauernd Mails verschickt werden, wenn ich den Status der Beiträge ändere.

Jedenfalls, äh, moin! Ich bin zurück! Ja, hätte ich netter machen können, aber hey, ich bin nach anderthalb Jahren endlich wieder da. Es kommt auch noch großes auf Euch zu, eine Galerie ist geplant mit schönen Fotos und so.

Jedenfalls hoffe ich, dass Ihr nicht alle abhaut nach der kleinen Spam-Attacke.

Ich back jetzt noch ein bisschen weiter an der Seite und bereite den einen oder anderen Blogpost vor.

Bis demnächst!

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Ein Rant über Webdeveloper https://akshaya.de/2015/12/11/ein-rant-ueber-webdeveloper/ https://akshaya.de/2015/12/11/ein-rant-ueber-webdeveloper/#comments Fri, 11 Dec 2015 11:58:07 +0000 http://akshaya.de/?p=1977 Liebe Webdeveloper, ich spreche hier besonders diejenigen von Euch an, die sich nicht um Barrierefreiheit scheren. Die vielleicht schon beim Begriff Barrierefreiheit, dem Hashtag #a11y oder Accessibility zusammenzucken und die Augen verdrehen. Die möglicherweise denken „Was soll ich mich um die Behinderten scheren, ist eh nur ein geringer Prozentsatz aller User.“ Ich will Euch eine […]

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Liebe Webdeveloper,

ich spreche hier besonders diejenigen von Euch an, die sich nicht um Barrierefreiheit scheren. Die vielleicht schon beim Begriff Barrierefreiheit, dem Hashtag #a11y oder Accessibility zusammenzucken und die Augen verdrehen. Die möglicherweise denken „Was soll ich mich um die Behinderten scheren, ist eh nur ein geringer Prozentsatz aller User.“

Ich will Euch eine kleine Geschichte erzählen, gerade denen, die klammheimlich diesem letzten Gedanken zustimmen, es aber nie wirklich zugeben würden. Und natürlich denen, die ganz offen sagen, das sei ja auch richtig und würde sich nicht auszahlen. Also, wenn Ihr mal ein paar Minütchen für mich Zeit hättet…

Ich bin verheiratet. Das allein ist nichts besonderes. Ich bin es sogar sehr gern. Das ist vielleicht schon eher etwas besonderes. Und mein Mann ist blind. Das wiederum ist etwas sehr besonderes, wie ich den Reaktionen unserer Mitmenschen manchmal entnehmen kann. Mein Mann ist sogar von Geburt an blind und ich wusste das vor dem Ja-Wort, guck mal an!

Dieses kurze Geschreibsel soll aber nicht darüber gehen, wie mein Mann mit Webseiten umgeht (er ist übrigens höchstselbst Fachmann und großer #a11y-Evangelist, und damit gar ein Power-User). Nein, dies soll mal beschreiben, was Ihr, die Ihr die einfachsten Accessibility-Regeln im Web missachtet, den Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten der Blinden und Behinderten antut.

Es ist ja nicht so, dass die Blinden dann einfach auf eine andere Seite surfen können oder wollen, weil sie die Infos bei Euch nicht kriegen. Meist ist das gar nicht möglich, weil sie etwa an einer Umfrage auf einer ganz bestimmten Webseite teilnehmen möchten, oder sich auf einer bestimmten Webseite registrieren wollen, oder einfach ein Hotel oder einen Flug buchen möchten.

Was glaubt Ihr, was dann passiert? Richtig, sie bitten ihre Familienmitglieder um Hilfe. Nicht, dass die nicht gern helfen (keine Sorge, ich sehe mich nicht als “dafür bin ich schließlich da”, aber immerhin als “ich liebe meinen Mann, also helfe ich ihm auch, wenn möglich”). Und ja, selbst ein Power-User und Mann vom Fach wie meiner stößt oft genug an diese Grenzen, und das will was heißen.

Könnt Ihr Euch vorstellen, wie scheiße es eigentlich ist, wenn man mitten in einer Sache steckt, sei es ein Buch lesen, selbst was arbeitet, Hausarbeit, vielleicht gerade auf einer Leiter steht und einen Nagel in eine Wand zimmern will, oder Gardinen aufhängt und plötzlich ertönt aus dem Büro ein entnervtes “Orrrr, warum können die das nicht einmal richtig… warum zur Hölle… Frau!! Ich brauch Deine Hilfe! Ich komm mit diesem Formular nicht klar!”

Und Ihr wollt ja sicher nicht sagen, dass der Blinde dann halt abzuwarten hat, bis das Familienmitglied Zeit hat. Oder die Computerzeit für den Blinden einteilen wollen, und sich dann ein Freund daneben setzt und auf Abruf da ist. Oder sowas. Wollt Ihr sicher nicht, oder? Nee, dachte ich mir. Zumal – ich bin mit einem geburtsblinden Mann verheiratet und wusste schon weit vor dem Ja-Wort von diesen Problemen, aber was, wenn Eure/r Partner/in langsam oder plötzlich durch einen Unfall erblindet? Dann seid Ihr selbst in dieser Situation.

Ganz ehrlich, mich nervt es mindestens genauso wie meinen Mann. Er ist frustriert, etwas nicht allein zu können, was eigentlich gehen sollte, ich bin genervt, weil ich in meiner Sache gestört werde. Das trägt nicht wirklich zum Familienfrieden bei. Und wer ist schuld? Ihr. Ihr Webdeveloper, die es ums verrecken nicht auf die Reihe kriegt, Eure Webseiten semantisch korrekt und barrierefrei zu gestalten.

Deshalb – setzt Euch bitte auf den Hosenboden und lernt, wie man semantisch korrekt eine Webseite aufzieht. Schaut Euch dann die Regeln zur Barrierefreiheit an, das ist nicht mehr so sehr viel obendrauf.

Danke.

P.S.: Und jetzt noch ein ganz dickes, sehr ehrlich gemeintes Danke an alle Webdeveloper da draußen, die sich die Barrierefreiheit auf die Fahnen geschrieben haben und dafür sorgen, dass die Webseiten zugänglich werden. Für alle. Weil es allen nutzt.

P.P.S.: Ein verspäteter Nachtrag, weil gerade erst fertig: Mein Herzensmann (also der, mit dem ich verheiratet bin), der hat mal was über die Basics geschrieben. Jetzt könnt Ihr nicht mehr sagen, Ihr hättet von nix gewusst!

P.P.P.S.: Nu gibt es ebendiesen Beitrag vom Herzensmann endlich auch auf deutsch! Da: https://www.zehe-edv.de/2016/01/08/die-grundregeln-zugaenglicher-webseiten/

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Apples Keynote und das Blätterrauschen https://akshaya.de/2015/09/11/apples-keynote-und-das-blaetterrauschen/ https://akshaya.de/2015/09/11/apples-keynote-und-das-blaetterrauschen/#comments Fri, 11 Sep 2015 11:16:44 +0000 http://akshaya.de/?p=1960 Ach ach ach, wo fange ich an? Am 09.09.2015 fand die jüngste Keynote des Hard- und Softwareherstellers Apple aus Cupertino, Kalifornien, USA, statt. Wie immer waren die Erwartungen hoch, die Gerüchteküche kochte ihre manchmal seltsam anmutenden, teils aber doch Lust auf mehr machenden Süppchen und mein Mann und ich, unseres Zeichens durchaus zur Zielgruppe1 gehörend, […]

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Ach ach ach, wo fange ich an? Am 09.09.2015 fand die jüngste Keynote des Hard- und Softwareherstellers Apple aus Cupertino, Kalifornien, USA, statt. Wie immer waren die Erwartungen hoch, die Gerüchteküche kochte ihre manchmal seltsam anmutenden, teils aber doch Lust auf mehr machenden Süppchen und mein Mann und ich, unseres Zeichens durchaus zur Zielgruppe1 gehörend, saßen ganz dem von Tim Cook erwarteten Bild entsprechend vorfreudig vorm heimischen Apple TV.

Apple TV – eine sehr willkommene Weiterentwicklung

Apropos, es war wirklich, wirklich nötig, dass das Apple TV weiterentwickelt wurde! Wir haben hier schon die „neuste“ Generation herumstehen, und eigentlich sollte das recht flink laufen. Häufig jedoch, zu häufig sogar, war das Teil so elend langsam, dass wir erst noch mal ‘ne Runde um den Block liefen, während das Apple TV versucht hat, meinem Mann und mir die neuste Folge der Lieblings-Hörspielserie (???) anzuzeigen. Von abspielen wollen wir mal gar nicht reden. Mit Glück konnten wir die Folge dann hören, wenn wir nach einer halben Stunde wiederkamen2.

Ich bin tatsächlich sehr gespannt, wie das neue Teil sich macht, vor allem auch im Vergleich zu Amazons Fire TV, welches sich auch in meinem Besitz befindet. Vieles davon scheint von Amazon abgeschaut, wobei ich mir gerade nicht sicher bin, ob in Amazons Fernbedienung auch ein Bewegungssensor steckt. Die Fernbedienung des neuen Apple TV erinnerte mich in der Vorführung eher an die Fernbedienungen der Wii, die ich vor einiger Zeit wegen brauch ich nicht mehr veräußerte.

Innovation vs. Weiterentwicklung

Ist dieses neue iPhone-Display wirklich so innovativ, das Apple da aufs Tableau packt? Ohne diese Weiterentwicklung angefasst zu haben – ich konnte bisher nur darüber lesen -, denke ich, es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

Es ist quasi eine Vermischung aus drucksensitivem und kapazitivem Display, ohne dass man sich mit den ollen harten Stiftspitzen aus den Anfangsjahren dieses Jahrtausends Sorgen machen muss, dass man das Display unabsichtlich perforiert oder versehentlich quasi hintenraus drückt. Man nutzt nur seinen Finger, das ist alles.

Für mich hat dieses Quentchen noch gefehlt, denn endlich muss ich nicht mehr über Umwege und verschiedene Wischgesten ans Ziel gelangen. Es gibt verschiedene Shortcuts, und ich bin sicher, dass man daraus eine Menge machen kann.

Auch das Display des neu vorgestellten iPad Pro ist eine Weiterentwicklung in genau dieselbe Richtung. Dazu kommt ein Stift, der die Gemüter hochkochen (und mich ein wenig, äh, aufgeregt werden) lässt. Ich sag mal:

Ruhig, Brauner.

Steve Jobs hat gesagt, dass das iPhone nicht mit Stift, sondern nur mit dem Finger zu nutzen sei. Joar. Der Stift ist ja auch nur für dieses riesengroße, neue iPad mit seinem neuen Display konzipiert. Manche sagen, das Stifte-Verbot hätte unausgesprochen auch für alle anderen Produkte und eben damit auch für das iPad gegolten.

Mit Verlaub – auch ein Steve Jobs kann sich irren, und außerdem darf man Herrn Tim Cook, der nun schon runde 4 Jahre der neue Kopf von Apple ist, durchaus erlauben, seine eigene Linie aufzubauen. Steve Jobs ist tot. Entschuldigung, aber isso (ich bin gespannt, ob ich jetzt dafür virtuelle Kloppe kriege^^).

Ich persönlich habe mir eines immer gewünscht: ein Display, auf dem ich richtig zeichnen kann. Also, so richtig richtig, fast wie auf Papier. Die perfekte Symbiose zwischen Zeichentablett und iPad, oder noch besser gleich mit ganzem Rechner dran.

Grafiktabletts, Convertibles und Co.

Es gibt eine Reihe an Versuchen, dies zu erreichen. Allem coran Wacom mit seinen Cintiq Modellen, die allesamt etwa so viel wie ein iPad Pro kosten – aber doch nur ein Grafiktablett mit gespiegeltem Display darstellen, wenn auch ein wirklich großartiges. (Keine Sorge, ich weiß, wovon ich hier rede, ich besitze eins davon. Und je nachdem, ob Apple mit ihrem Stift einen guten Job gemacht haben, wird das dann auch verkauft.)

Nachteil von allen Grafiktabletts: sie müssen mit einem Computer gekoppelt werden, und das funktioniert je nach Treiber und Betriebssystem inkl. aller Versionen auch sehr unterschiedlich gut. Die besten Grafiktabletts kommen meiner Meinung nach aus dem Hause Wacom, aber das nur am Rande.

Eine andere Möglichkeit, meinem Herzenswunsch näher zu kommen, wäre ein Convertible, also ein Laptop mit drehbarem Display, welches dann als Touchscreen arbeitet. Ein Touchscreen allein hilft mir jedoch nicht, will ich mit Stiften zeichnen. Also muss ich am Ende doch wieder einen Stift hinzukaufen. Aber auch das ist nicht so super.

Tablets mit Stifteingabe

Gut. Microsoft hat mit seinem Surface (Pro) etwas ähnliches auf den Markt gebracht. Aber machen wir uns nichts vor – es ist Microsoft, und das bedeutet „Windows“. Windows wiederum bedeutet „Updates, Updates, Updates, und wenn die durch sind, noch Updates von den Updates“. Man ist mehr mit Updates beschäftigt als mit eigentlichem Arbeiten, und so richtig gut funktioniert Windows auch nicht mehr, jedenfalls nicht seit Windows XP. Und bitte was ist das für ein Datensammelskandal um Windows 10?

Nein, eine richtig gute Lösung war nicht in Sicht. So richtig gut funktionierte nämlich auch mein Test mit den Eingabestiften fürs iPad Air nicht – die Handballenerkennung hakte, so richtig Spaß machte das Malen und Zeichnen auf dem iPad auch mit diesen Stiften einfach nicht.

Meine große Hoffnung liegt jetzt tatsächlich im iPad Pro, ja, mit extra dazu gekauftem Stift (einen anderen müsste ich auch dazu erwerben). Der Preis ist auch annehmbar, andere druckempfindliche Stifte kosten ungefähr genauso viel. Ich hoffe wirklich sehr, da es eine quasi „Hand-in-Hand“ Entwicklung war, dass diese Symbiose eine wirkliche ist und hervorragend funktioniert.

Ich behalte meine Grafiktabletts und Eingabestifte aber noch, bis ich genau weiß, ob das was ist oder nicht^^

(Ja, ich weiß, es wird auch eine Tastatur dafür geben. Gibt es auch von anderen Herstellern, auch für andere iPads, kosten ähnlich viel. Schmierwurst.)

Was mich am jetzigen Blätterrauschen so nervt

Nun schlagen aber ja die Wellen unglaublich hoch, es werden Texte verfasst, dass Apple nur noch für die Massen herstellt (weil Tim Cook den Markt beobachtet und Apple endlich liefert, was die Leute wollen und nicht mehr, was Apple denkt, was die Leute brauchen). Und dass man inzwischen Apple vermeiden muss, wenn man heutzutage als „cool“ gelten will.

An anderer Stelle wird genörgelt, dass „es das unter Steve Jobs nicht gegeben hätte“. Wie oben schon erwähnt – der Herr ist seit 4 Jahren tot. Er hat keine Religion erfunden, an die man sich zu halten hat, sondern war der Chef eines Hard- und Softwareherstellers. Mit Vision, ja, aber mit sehr eng gefassten Vorstellungen und auch Scheuklappen.

Dann wiederum sehen manche Leute die „Innovationskraft“ von Apple geschwächt, weil es nur noch Weiterentwicklungen und Verbesserungen gibt. Apple erfinde nichts neues mehr, kein neues iPhone, auch die Apple Watch sei nichts neues, andere stellten schon vorher Smartwatches her.

Jetzt mal ganz ernsthaft: Ja, und?!

Endlich beobachtet da mal einer den Markt und kriegt mit, was die Leute tatsächlich nutzen wollen, und erfindet nicht nur das, was er denkt, das die Leute brauchen. Die Öffnung Apples Windows gegenüber, sprich dass es Intel Prozessoren in Macs gibt, war nur der Anfang, es ist an der Zeit, auf die Leute zu hören.

Wer tatsächlich glaubt, dass Apple nicht mehr innovativ unterwegs ist, sollte sich mal ein paar Tage lang mit dem im Frühjahr 2015 vorgestellten MacBook (ja, das, was so platt ist wie ‘ne Flunder und rechentechnisch eher schwach auf der Brust ist) beschäftigen. Für mich war das die Erfindung dieses Jahres, eine neue, sehr flache Tastatur in einem extrem flachen Gehäuse. Ich tippe sehr viel schneller und mit weniger Fehlern! Und die Rechenleistung reicht absolut aus für das, wofür ich es nutze: Schreiben. Im Web und in anderen Apps. Für alles andere habe ich noch ein MacBook Pro 15“ Retina.

Die Live-Bilder vom iPhone habe ich hier noch nicht erwähnt, aber halte ich auch für absolut innovativ. Wie geil ist das denn bitte, quasi eine Annäherung an J.K. Rowlings Idee der „Lebenden Bilder“! Ich freue mich jetzt schon sehr darauf, damit zu experimentieren.

Und meint Ihr das ernst: Apple Produkte nur kaufen, um „cool“ zu sein? Werdet erwachsen, Jungs. Echt.

Fußnoten

  1. Wir gehören aus manchen Gründen zur Zielgruppe, jedoch bezeichne zumindest ich selbst mich nicht als „Fan“. Es hat hauptsächlich praktische Gründe, warum wir uns für Apple als unserem hauptsächlichen „Technische Arbeitsgeräte Lieferant“ entschieden haben:
    1. Mein Mann is blind und bisher konnte uns kein anderer Hersteller in seiner Zugänglichkeit zu den Geräten so überzeugen, wie Apple.2. Einmal in so einem Ökosystem, sollte man dabei bleiben, denn dieses „Cross-Using“ mehrerer Systeme ist noch sehr viel fehleranfälliger.Bei diesen beiden Gründen soll es vorerst bleiben, es gibt aber noch mehr.
  2. An dieser Stelle bitte nicht sowas kommentieren wie „aber da gibt es doch den-und-den Trick“, okay? Wir kennen sie alle, die Tricks, wir nutzen Google, und es hat tatsächlich nichts verbessert. ↩︎

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Abenteuer DPD und deren Service “Predict” https://akshaya.de/2015/06/17/abenteuer-dpd-und-deren-service-predict/ https://akshaya.de/2015/06/17/abenteuer-dpd-und-deren-service-predict/#comments Wed, 17 Jun 2015 16:53:56 +0000 https://akshaya.de/?p=1951 Es begab sich aber zu der Zeit, dass ich bei Olloclip direkt ein paar Aufstecklinsen für mein iPhone 6… aber das ist eigentlich nebensächlich. Jedenfalls bestellte ich was “aus dem Ausland”, nämlich bei Olloclip direkt, und die versenden per DPD. Großer Fehler, wie sich herausstellte. Gut, ich hab meine Linsen am Ende erhalten und sie […]

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Es begab sich aber zu der Zeit, dass ich bei Olloclip direkt ein paar Aufstecklinsen für mein iPhone 6… aber das ist eigentlich nebensächlich. Jedenfalls bestellte ich was “aus dem Ausland”, nämlich bei Olloclip direkt, und die versenden per DPD. Großer Fehler, wie sich herausstellte. Gut, ich hab meine Linsen am Ende erhalten und sie sind super, aber der Weg dahin…

Vielleicht sollte ich anders anfangen… Wir wohnen seit über 4 Jahren in einem Neubaugebiet, welches dummerweise die Adresse einer geteilten Straße hat. Wenn man falsch fährt (und viele Navis haben veraltetes Kartenmaterial, da passiert das nicht selten), landet man bei Hausnummer 86 und es geht nicht weiter. Die Hausnummern 90, 92 a-k und 94-96 sind anders zu erreichen und höhere Hausnummern sind noch ganz woanders. Das weiß nicht jeder, aber wir bekommen durchaus fast täglich Pakete geliefert. Manchmal auch von DPD. Nur eben diese beiden Pakete nicht…

Olloclip verschickt per DPD, mit dem viel umworbenen Produkt “Predict”, mit größtmöglichem Komfort für den Empfänger. Man erhält einen Tag vor der Zustellung eine Mail, dass am nächsten Tag das Paket kommt, am Morgen bekommt man dann noch auf eine Stunde genau das Zeitfenster genannt. Wenn alles passt, muss der Empfänger nix tun, ansonsten kann er sein Paket auf einen anderen Tag oder Zustellort umleiten. Bei diesem Produkt gibt es nur einen einzigen Zustellversuch, was dem Versender auch bekannt ist.

Nur, was passiert, wenn der Fahrer (vermutlich) den originalen Zustellort nicht findet oder warum auch immer nicht klingelt? Nun, er kann in seinem kleinen Computer angeben, er wäre dort gewesen, das reicht anscheinend als Nachweis. Selbstverständlich gibt es dann keine Benachrichtigung, sodass der Empfänger nix in der Hand hat, und wenn niemand klingelt und er allein zu Hause ist, hat er das Nachsehen, weil keinen Beweis. Das Paket wird beim DPD-Produkt “Predict” dann in den nächstgelegenen Paketshop geliefert. Das wird auf der Produktbeschreibung übrigens nirgends erwähnt.

In meinem Fall hieß das: weder zu Fuß gut zu erreichen, mit Öffis erst recht nicht, ich musste mich in ein Taxi schwingen um mein Paket zu bekommen. Die Taxikosten bekomme ich selbstredend nicht ersetzt.

Ich versuchte zuerst, mit der Hotline eine zweite Zustellung des ersten Pakets zu erwirken, nix. Beim zweiten Paket schrieb ich eine Mail. Wieder keine Reaktion. Dann platzte mir der Kragen und ich twitterte die Leute an, nachdem ich das zweite Paket per Taxi geholt hatte.

Essenz des unbefriedigenden Gesprächs: ich soll mich beim Versender beschweren. Argument: der Versender weiß, dass nur ein Zustellversuch unternommen wird und nicht drei. Wenn mir das nicht passt, soll ich mich halt dahin wenden.

Preisfrage: was genau hat denn bitte der Versender damit zu tun, dass der Zusteller nicht da war? Preisfrage mit Bonus: und was, wenn dreimal nacheinander einfach mal nicht geklingelt wird (bei “normaler” Zustellung ohne “Predict”)?

Ich bin stinksauer. DPD scheint nicht einmal die Verantwortung dafür übernehmen zu wollen. Scheiß auf die 12 Euro pro Paket (gottseidank bin ich nicht mehr nur auf meine EU-Rente angewiesen), aber es kam nicht mal ein “Sorry für den unzuverlässigen Fahrer, wir werden uns mit ihm mal zusammensetzen und dafür sorgen, dass der Zusteller besser geschult wird und bessere Ortskenntnis erhält”. Nix dergleichen.

Meine Konsequenz: Ich werde Olloclip den heißen Tipp geben, nicht mehr mit DPD zusammenzuarbeiten, sondern sich zuverlässigere Dienste wie UPS ins Boot zu holen.

DPD hat sich mit diesem Stunt meiner Meinung nach den Titel “Saftladen” redlich verdient.

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Über die (Un-)Wichtigkeit von Dingen https://akshaya.de/2015/01/25/ueber-die-un-wichtigkeit-von-dingen/ https://akshaya.de/2015/01/25/ueber-die-un-wichtigkeit-von-dingen/#comments Sun, 25 Jan 2015 02:15:56 +0000 https://akshaya.de/?p=1933 Gerade ist es wieder passiert: auf Facebook frug man mich (oder stellte eine rhetorische Frage in den Raum) zu einem Thema, was mir völlig egal ist. Und das kam so: Ich bloggte über meine Schlaflosigkeit (auf schlafblog.de, meinem Blog über alle möglichen Themen rund ums Pennen), und erwähnte in dem Artikel, dass ein normaler Tag, […]

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Gerade ist es wieder passiert: auf Facebook frug man mich (oder stellte eine rhetorische Frage in den Raum) zu einem Thema, was mir völlig egal ist.

Und das kam so: Ich bloggte über meine Schlaflosigkeit (auf schlafblog.de, meinem Blog über alle möglichen Themen rund ums Pennen), und erwähnte in dem Artikel, dass ein normaler Tag, gemessen mit der inneren Uhr, rund 24,18 Stunden lang sei, und sich der Körper mit äußeren Zeitgebern syncronisiere (gut, meiner nicht, aber das ist ein anderes Thema). Zack, tauchte die Frage auf, warum das denn so sei. Ich darauf: ganz ehrlich: Schmierwurst (

Und ich nehme das jetzt mal zum Anlass, grundsätzlich was loszuwerden:

Warum muss man immer alles wissen? Warum muss man sich für alles mögliche interessieren? Warum wird man schräg angeschaut, wenn man sagt, die aktuelle Tagespolitik interessiert mich nicht wirklich, und ich lege mich jetzt einfach auf eine Partei fest, die ich dann immer wähle? Und warum soll man sich mit so vielen Themen beschäftigen, die für das alltägliche (Über-)Leben so völlig egal sind?

Klar, es gibt auch für mich elend viele Aufregerthemen, zum Beispiel die deutsche Flüchtlingspolitik (ich fange besser gar nicht davon an…), Hartz4, die Elbphilharmonie und andere idiotische Bauprojekte etc. Aber muss ich wirklich wissen, wie lange genau die Pyramiden da jetzt schon herumstehen oder wann Hitler Geburtstag hatte? Was Pegida nun genau heißt und was die für eine Meinung vertreten, wenn überhaupt? Hilft mir das im Alltag, und macht Wissen mich zu einem besseren Menschen? Ich sage: nö.

Und ich muss auch nicht, wie mancherorts schon verlangt, der Trollabwehr im Internet wegen immer hübsch mitdebattieren, damit die Trolle in der Minderzahl bleiben. Ich hab auch keine Lust, mich mit Kindergartenkram zu beschäftigen, mit Leuten, die anderen Leuten schaden, weil die doof sind oder warum auch immer (da gibt es Leute auf Facebook, ich könnt Euch was erzählen…!)

Sherlock Holmes wusste nicht, dass sich die Erde um die Sonne dreht und es machte ihm nix aus, im Gegenteil. Sein Argument: Ob ich es weiß oder nicht, und auch wenn’s anders wäre, es würde sich für mich im hier und jetzt eh nix ändern, und jede überflüssige Information belegt Hirnspeicher für die wesentlichen Dinge. Jedenfalls sagte er das so ungefähr. Und er hat recht, der Gute. Danke dafür, Sherlock, auch wenn Du nur erdacht wurdest.

Meine (Lebens-)Zeit ist mir für viele Dinge einfach zu schade. Ich beschäftige mich in meinen wirklich seltenen wachen Momenten lieber mit den Dingen, die ich höchstselbst für wichtig erachte und die mir Spaß machen. Aus dem Grund werde ich (jetzt neu oder auch weiterhin):

  • Kommentare auf meinen Blogs entweder komplett verhindern oder löschen, ganz wie es mir passt. Du findest, das sei Zensur? Schmierwurst!
  • Mir erlauben, über diverseste Themen schlicht keine Meinung zu haben und mich auch der Meinungsbildung zu verweigern. Ich muss mir nicht jeden Käse antun. Du findest das oberflächlich? Schmierwurst!
  • Einfach die Klappe halten über Menschen, das Verhalten von Menschen und was der oder die gesagt oder gemacht hat und was da noch so zugehört. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und so manches Mal ist das sogar eine ganze Packstation. Kommt gefälligst miteinander aus, wenn nicht: Schmierwurst.
  • Mich auf eine Partei einzuschießen, von der ich glaube, dass sie auch über die nächsten Jahre und Jahrzehnte meine Grundeinstellung zu Dingen gut vertreten können und werde mich ansonsten schlicht von Politik fernhalten, denn: Schmierwurst. (Und Oberschmierwurst, was Du darüber denkst!)

 

Gute Nacht.

 

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Die Schlafthemen sind umgezogen! https://akshaya.de/2015/01/02/die-schlafthemen-sind-umgezogen/ https://akshaya.de/2015/01/02/die-schlafthemen-sind-umgezogen/#respond Fri, 02 Jan 2015 18:33:44 +0000 http://akshaya.de/?p=1915 Moin! Weil ich rund ums Schlafen ja doch einiges zu sagen habe, gibt es das jetzt auf einem ganz eigenen Blog. Bitte hier entlang: http://schlafblog.de

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Moin!

Weil ich rund ums Schlafen ja doch einiges zu sagen habe, gibt es das jetzt auf einem ganz eigenen Blog.

Bitte hier entlang: http://schlafblog.de

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